Führungen

  • Auf Wunsch bieten wir auch Führung in anderen Sprachen
  • Führungen jeder Gruppengrösse: Individualtouren, Firmenausflüge bis Reisegruppen
  • Startpunkt und Route flexibel
  • 45 Euro / Stunde. Tages & Spezialtourenpreise nach Absprache

Angela Hempel

Dresdnerin, Hobby-Historikerin, begeisterte Köchin regionaler Spezialitäten: Da war die Ausbildung zur zertifizierten Gästeführerin eigentlich nur eine Frage der Zeit.

Schon in meiner Kindheit habe ich Dresden kennen und lieben gelernt und freue mich darauf meine Begeisterung mit Ihnen zu teilen.

  • IHK Dresden IHK zertifizierte Gästeführerin der Stadt Dresden
  • Wappen Dresden Mitglied im Berufsverband Dresdner Gästeführer e.V.
  • Englisch & Französisch Führungen auf Deutsch, Englisch und Französisch

Herzlich willkommen in der sächsischen Landeshauptstadt

gern begleite ich Sie durch das "Elb-Florenz", zeige Ihnen unsere beliebtesten Sehenswürdigkeiten, zeige Ihnen aber auch abgelegene Winkel, die nicht in jedem Reiseführer zu finden sind.

Führungen durch die Dresdener Innenstadt

Natürlich kann eine Stadtführung überall beginnen, doch ist der lohnendste Ausgangspunkt der Neumarkt, der Platz, auf dem sich die Frauenkirche befindet. Hier wähnt man sich im Barock und kann es kaum glauben, dass man inmitten eines neu errichteten Areals steht. Sah es hier zu Zeiten Augusts des Starken tatsächlich genau so aus? Oder ist alles nur gemogelt? Es gibt einen eher unbekannten Blick hinter die Kulissen, ich führe Sie hin.

Die Frauenkirche

Und was liegt jetzt näher als eine Innenbesichtigung der Frauenkirche. Nach zehnjähriger Bauzeit ist ein Kunstwerk entstanden, das schon über 20 Millionen Besucher angezogen hat. Man kann dieses Gotteshaus besuchen, mal kann sich von ehrenamtlichen Führern begleiten lassen, man kann aber auch an einer Orgel-Andacht oder einem Konzert teilnehmen, faszinierend ist alles, letztlich ist es nur eine Frage des persönlichen Interesses. Wieder auf dem Neumarkt angelangt fällt ein Gebäude auf, das alles andere als barock anmutet. Es ist der denkmalgeschützte Kulturpalast. Die ehemalige Heimstätte der Dresdner Philharmoniker ist derzeit nicht zu besuchen, nach einer totalen Entkernung wird aus dieser Baustelle wieder ein Kulturtempel entstehen, die Philharmonie wird zurückkehren aber auch ein Kabarett und die Stadtbibliothek.

Stallhof

Vorbei am Verkehrsmuseum führt unser Stadtrundgang zum Stallhof, einem außergewöhnlichen Zeugnis der Renaissance. Mit etwas Fantasie sieht man Ritter auf prächtig geschmückten Pferden auf die originalen Ringstechsäulen zureiten und kann sich vorstellen, wie die unter den Arkaden flanierenden Damen die erbeuteten Ringe entgegen nehmen. Und wenn nicht gerade Hochsommer ist erahnt man den Duft von saftig gebratenem Fleisch und würzigen, heißen Weinen. Hier findet auch der Historische Weihnachtsmarkt statt.

Der Fürstenzug

Auf der Rückseite der langen Arkadengange des Stallhofes erstreckt sich der monumentale Fürstenzug, ein mehr als hundert Meter langes Mosaik aus 23.000 Meissner Porzellanfliessen, das die 18 Regenten des Hauses Wettin mit ihrem Gefolge zeigt: Der Reiche, der Sanftmütige, der Gebissene. Was hat es mit diesen Herren auf sich? Warum reitet einer ganz allein? Wieso ist alles auf Porzellan gemalt? Und wo ist das einzige weibliche Wesen zu finden?

August der Starke

Und wieso fällt einem beim Erwähnen der holden Weiblichkeit August der Starke ein? Vorab gleich eines: nein, wir Sachsen stammen nicht alle von ihm ab, er hatte nicht über 360 Kinder, aber... na, ein wenig muss ja noch während unserer Stadtführung zu berichten bleiben.

Vom Georgentor zur Elbe

Am Ende des Fürstenzuges schreiten wir durch das das Georgentor, ganz wie es einst die letzten sächsischen Könige taten - zumindest im Winter. Im Sommer zogen sie das freundlichere Schloss Pillnitz vor. Hier harrte auch Friedrich August III. aus, verlassen von seiner Ehefrau, den sechs Kindern ein treusorgender Vater. Immer wieder an seiner Seite: Mathilde. Seine Schwester. Aber auch darüber sollte vor Ort informiert werden.

Dresdner Hofkirche

Heimlich errichtet, aber in keinster Weise zu übersehen ist die Kathedrale St. Trinitatis. Dieser Name sagt Ihnen nichts? Zugegeben, so mancher Dresdner kennt ihn auch nicht, aber die Katholische Hofkirche, die ist wohlbekannt. Unsere Stadtführung ist nun aus dem protestantischen Dresden im katholischen Dresden der Wettiner angekommen. Denn die Bevölkerung Sachsens ist eigentlich evangelisch. Das Herrscherhaus katholisch. Ein Widerspruch? Alles ist ganz einfach zu erklären! In der Kathedrale, die auf den ersten Blick sehr bescheiden wirkt, ist einer der Höhepunkte die letzte Orgel, die Gottfried Silbermann erbaut hat.

Gemäldegalerie Alte Meister

Noch ein Blick zu dem Reiterstandbild. Es zeigt uns einen der klügeren Könige aus dem Hause Wettin, Johann. Ihm verdanken wir eine noch heute geschätzte Übersetzung von Dantes "Göttlicher Komödie". Wir schauen uns um und sehen ein langgestrecktes Gebäude, viel Sandstein ist um grosse Fenster gebaut. Grosse Fenster, das bedeutet helle Räume. Und in diesen Räumen befinden sich die berühmten Sammlungen der Gemäldegalerie Alte Meister. Am bekanntesten ist mit Sicherheit die Sixtinische Madonna, aber auch das Schokoladen-Mädchen erfreut sich großer Beliebtheit.

Der Dresdner Zwinger

Unser Stadtrundgang führt uns an der mächtigen Eingangstür vorbei, die zu dieser Galerie führt und wir betreten den Zwinger. Zwinger? Woher stammt dieser Begriff, gab es hier Bären oder Hunde? Nein, aber........das bleibt der Führung vorbehalten. Wenn Sie zur passenden Zeit hier sind, haben Sie die Chance, die lieblichen Töne des Glockenspiels aus Meissner Porzellan zu hören, ein seltenes Klangerlebnis. Wir schauen uns das Meisterwerk der Herren Pöppelmann und Permoser an und staunen über die Pracht der Figuren, die ihren Höhepunkt im Nymphenbad findet.

Dresdner Residenzschloss

Unser Weg führt uns weiter in das Residenzschloss, vorbei an einem imposanten Gebäude, in dem sich heute ein Luxushotel befindet, ursprünglich hat es der Gräfin Cosel gehört. Und mit dieser Dame sind wir wieder bei einem der wichtigsten Kurfürsten des Hauses Wettin angekommen, August der Starke. Er wohnte, wenn er in Dresden weilte, im Residenzschloss. Wenn er in Dresden weilte? Wohin würde ein sächsischer Herrscher wohl sonst gehören? Bei August ist die Frage schnell zu beantworten: nach Polen. Denn er sowie sein Sohn waren auch Könige von Polen. Aber davon erzähle ich Ihnen vor Ort. Das Residenzschloss ist noch immer nicht ganz aufgebaut, gut Ding will Weile haben. Zeit und Geld braucht es reichlich, um dieses Bauwerk zu vollenden und seine mannigfaltigen Schätze zu präsentieren. Aber schon jetzt braucht es mehr als einen Tag, um die vielseitigen Ausstellungen in den verschiedenen Museumsteilen zu besichtigen.

Das Grüne Gewölbe

Und wenn man durch Dresden eilt sollte man sich wenigstens einen Blick in die erste öffentlich begehbare Schatzkammer Europas zu werfen, ein Besuch des Historischen Grünen Gewölbe gehört fast schon zum Programm.

Brühlschen Terrasse

Zum Abschluss des Stadtrundganges begeben wir uns auf den "Balkon Europas". Goethe, der wohl überall war, nannte diesen Teil der Festungsanlage so. Wir gönnen uns von hier einen Rundumblick, natürlich mit den entsprechenden Erläuterungen. Sie sehen die u.a. die Kunstakademie, den Hausmannsturm, die Kathedrale St. Trinitatis, die Semper Oper, den Landtag, eine Moschee, das Japanische Palais, den Goldenen Reiter, diverse Regierungsgebäude......... Auch ein Entlanggehen auf der Brühlschen Terrasse ist lohnenswert, aber manchmal wünscht man sich nur noch ein gekühltes Getränk, vielleicht ein Erzeugnis der Radeberger Brauerei, und einen Sitzplatz um die inzwischen müden Beine etwas auszuruhen.